10./11.01.2009

Nachdem wir aufgrund der Winterpause im Verein und des schlechten Wetters wochenlang kein Agility-Training mehr hatten, hatte ich kurzentschlossen einen Platz beim Seminar mit Tobias Wüst beim HSZ Siegen gebucht.

Das war unser erstes Seminar bei Tobi und eins vorweg – es hat unheimlich viel Spass gemacht :good: !

Samstagmorgen teilte Tobi – nach einem ausgiebigen Frühstück ;-) – die Gruppen ein. In unserer Gruppe waren – außer Mitch – noch 2 erfahrene Hundeführerinnen mit ihren jungen Border Collies. Also “Border-Power” pur ;-) !!!

Der aufgestellte Parcour wurde in Sequenzen unterteilt und Tobi versuchte, für jede Hundeführerin den optimalen Weg zu finden. U.a. gab`s auch eine Sequenz mit einem schwierigen Slalomeingang. Hier fand ich einfach nicht den richtigen Abstand zu Mitch, um ihn optimal zu führen. Wir mussten mehrere Anläufe nehmen, um diese Stelle zu bewältigen.

Mittags gab`s dann lecker Pizza :good: und anschließend konnten wir die Pause nutzen, um den anderen Teilnehmern zuzuschauen und die Hunde ausruhen zu lassen. Da es draußen eh saukalt war, beschränkten sich alle auch auf kurze Spaziergänge und man traf sich im warmen Vorraum der Halle, um von dort aus den anderen Teams zuzusehen, damit wir wussten, was noch auf uns zukommt ;-) .

Nachmittags dürften wir uns dann noch einmal an unterschiedlichen Sequenzen versuchen. Im Anschluss daran versorgte ich noch Mitch, der dann im warmen Camper seinen wohlverdienten Schlaf antreten konnte.

Wir trafen uns dann noch mit mehreren Hundesportlern im Vorraum und verspeisten mal wieder was vom Pizzadienst ;-) .

Am nächsten Morgen gehörten Mitch und ich zu der Gruppe, die später anfangen durfte. Hieß also, dass wir ausschlafen konnten :-) . Nach einem ausgiebigen Frühstück waren wir gut gerüstet, für das was kam ;-) .

Der aufgestellte Parcour verlangte nämlich einiges an Laufleistung. Natürlich gab es wieder eine Stelle, an die ich nicht rechtzeitig hinkam :sad: . Ich hatte nämlich mal wieder kein Vertrauen in Mitch, dass er den Tunnel alleine abarbeiten würde, ohne dass ich ihm diesen ausdrücklich zeigte :sad: . Zu oft hatte er schon in solchen Situationen noch kurz vorher abgedreht, um hinter mehr herzulaufen.

Wir versuchten daher, diese Stelle von “hinten” zu führen. Aber auch dieses Mal dauerte es, bis ich das Gefühl dafür bekam, wann ich “drücken” musste. Aber irgendwann klappte es dann doch :yes: .

Nach der wohlverdienten Mittagspause ging es nachmittags dann in den Abschlussparcour. Auch hier war eine Stelle, die uns Schwierigkeiten bereitete. Der Grund war mal wieder mangelndes Vertrauen in Mitch :-( .

Nachdem Tobi mich “bearbeitet” hatte, Mitch doch endlich mal zu vertrauen, klappte es dann auch :yes: .

Zum Abschluss haben wir Tobi dann noch genötigt ;-) , den Abschlussparcour mit Mitch zu laufen. Mitch legte natürlich nicht sein gewohntes Tempo vor, da er bei dem ihm fremden Hundeführer noch besser aufpassen musste. Trotzdem war es interessant, zu sehen, wie Mitch in der Hand eines anderen Hundeführers arbeitete. Tobi war auch begeistert von Mitch, da er selbstständig eng arbeitet, ohne dass man sich dafür abrackern muss ;-) .

Natürlich haben wir uns es nicht nehmen lassen, diesen Lauf auf Video zu bannen ;-) .


Alles in allem hat es unheimlich viel Spass gemacht und ich habe wieder einiges an Anregungen mit nach Hause genommen :good: .